Was unterscheidet einen IPC von einem PC?
Ein Industrie-PC (kurz IPC) ist ein Computer, der für Aufgaben im industriellen Bereich eingesetzt wird. Im engeren Sinn geht es dabei um Rechner, die einem IBM-kompatiblen Personal Computer ähneln und insbesondere mit Software für solche Geräte betrieben werden können.
Typische Bereiche sind Prozessvisualisierung, Robotik, Industrieautomation, Test- und Prüfstände für die Industrie oder Sicherheitstechnik sowie die Qualitätssicherung. Ein Industrie-PC muss gegenüber den Geräten für den Bürobereich (Office-PC) besonderen Anforderungen genügen und wird in der Regel besonders robust gegenüber Umwelteinflüssen, elektromagnetischen Störungen und weitgehend ausfallsicher ausgelegt.
Konventionell konzipierte PCs haben infolge der Massenproduktion viele Vorzüge, z. B.: hoher Standardisierungsgrad – hinsichtlich Hardware sowohl als auch Software –, Flexibilität, großes Angebot an Peripheriekomponenten und Anwendungssoftware, günstiger Preis. Daraus entstand der Wunsch, diese auch für die Automatisierung einzusetzen. Aufgrund der hohen Flexibilität lässt sich ein PC für die Bedienung, Programmierung, Visualisierung, Langzeit-Archivierung und Simulation von Prozessen einsetzen und darüber hinaus mit herkömmlichen industriellen Steuerungen oder SPS kombinieren
Was bedeutet IP65?
Den in der Schutzartbezeichnung immer vorhandenen Buchstaben IP wird eine zweistellige Zahl angehängt. Diese zeigt an, welchen Schutzumfang ein Gehäuse bezüglich Berührung bzw. Fremdkörper (erste Ziffer) und Feuchtigkeit (zweite Ziffer) bietet.
Die mit der IP klassifizierte Schutzart ist von der Schutzklasse zu unterscheiden. Beide betreffen jedoch den Schutz gegen Berühren gefährlicher elektrischer Spannungen, die IP klassifiziert zusätzlich den Schutz der Geräte vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Schutzart für Berührungs- und Fremdkörperschutz (1. Ziffer) [Bearbeiten]
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Ziffer
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Schutz gegen Berührung
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Schutz gegen Fremdkörper
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| 0 |
kein Schutz |
kein Schutz |
| 1 |
Schutz gegen großflächige Körperteile Durchmesser 50 mm |
große Fremdkörper (Durchmesser ab 50 mm) |
| 2 |
Fingerschutz (Durchmesser 12 mm) |
mittelgroße Fremdkörper (Durchmesser ab 12,5 mm, Länge bis 80 mm) |
| 3 |
Werkzeuge und Drähte (Durchmesser ab 2,5 mm) |
kleine Fremdkörper (Durchmesser ab 2,5 mm) |
| 4 |
Werkzeuge und Drähte (Durchmesser ab 1 mm) |
kornförmige Fremdkörper (Durchmesser ab 1 mm) |
| 5(K) |
Drahtschutz (wie IP 4) staubgeschützt |
Staubablagerung |
| 6(K) |
Drahtschutz (wie IP 4) staubdicht |
kein Staubeintritt |
Schutzart Wasserschutz (2. Ziffer) [Bearbeiten]
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Ziffer
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Schutz gegen Wasser
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| 0 |
kein Schutz |
| 1 |
Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser |
| 2 |
Schutz gegen schräg (bis 15°) fallendes Tropfwasser |
| 3 |
Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte |
| 4 |
Schutz gegen allseitiges Spritzwasser |
| 4k |
Schutz gegen allseitiges Spritzwasser unter erhöhtem Druck, gilt nur für Straßenfahrzeuge |
| 5 |
Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel |
| 6 |
Schutz gegen starkes Strahlwasser (Überflutung) |
| 6k |
Schutz gegen starkes Strahlwasser unter erhöhtem Druck (Überflutung), gilt nur für Straßenfahrzeuge |
| 7 |
Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen |
| 8 |
Schutz gegen dauerndes Untertauchen |
| 9k |
Schutz gegen Wasser bei Hochdruck- /Dampfstrahlreinigung, gilt nur für Straßenfahrzeuge |
Wenn eine der beiden Ziffern nicht angegeben werden muss, wird sie durch den Buchstaben X ersetzt (zum Beispiel "IPX1"). Bei Bedarf können an die Zahlenkombination noch Buchstaben zur genaueren Beschreibung der Schutzart angehängt werden. So wird der Buchstabe K für die Kennzeichnung der Ausrüstung von Straßenfahrzeugen bei einzelnen Kennziffern verwendet.
Weitere Informationen zu den IP-Schutzarten finden sich in der DIN EN 60529 und in der IEC Publication 529. Bis Oktober 1992 waren die Schutzarten in der DIN 40050 festgelegt.
Typische Schutzarten
In Industrieanlagen wird typischerweise IP 54 verbaut, in Schaltschränken IP 20. Im Kfz-Bereich ist je nach Einbauort IP 65 sinnvoll. Bei offen zugänglichen Einbauorten an Fahrzeugen, insbesondere an Baumaschinen, im Katastrophenschutz und für Wehrtechnik wird IP67 und IP6K9K verwendet.
Oft (z. B. bei Bedienelementen im öffentlichen Nahverkehr oder an Fahrstühlen) muss auch Vandalismus berücksichtigt werden, dann ist IP5X angebracht, auch wenn die Betätigungsstromkreise mit Kleinspannung arbeiten und keine erhöhte Verschmutzungsgefahr besteht.
Ein vollständiger Berührungsschutz ist ab IP 5X gegeben, da ab diesem Schutzgrad ein unbeabsichtigtes Eindringen verhindert wird.
Was bedeutet dei Maßeinheit dBI?
Der Antennengewinn ist ein Maß für die Richtwirkung und den Wirkungsgrad einer Antenne. Je stärker eine Antenne die Strahlen bündelt, desto größer ist ihr Antennengewinn. Die Antenne kann bei erhöhtem Gewinn weiter senden oder schwächere Signale störungsfrei empfangen. Typische Richtantennen sind die „Satellitenschüssel“ für das Satellitenfernsehen und die klassische Fernsehantenne. Je größer die Richtwirkung und je besser der Wirkungsgrad einer Antenne ist, desto größer ist ihr Antennengewinn. Hochempfindliche und hochleistungsfähige Antennen sind immer stark richtungsempfindliche Antennen. Der Antennengewinn ist das Verhältnis der tatsächlichen Abstrahlcharakteristik bezogen auf die kugelförmige Abstrahlcharakterisitk eines angenommenen isotropen Kugelstrahlers. Dieser strahlt die zugeführte Leistung gleichmäßig (isotrop) in alle Richtungen ab. Der Kugelstrahler hat einen Antennengewinn von 0 dBi. Eine Richtantenne strahlt in bestimmte Richtungen verstärkt ab, während zugleich in andere Richtungen die abgegebene Feldstärke abnimmt. Misst man die Sendeleistung in einem gegebenen Abstand zu einer Antenne und bezieht diesen Messwert rechnerisch auf die eines Kugelstrahlers in gleichem Abstand erhält man den Antennengewinn. Dieser wird in Dezibel (abgekürzt: dB) angegeben
Was bedeutet WLAN
Wireless Local Area Network [ˈwaɪəlɪs ləʊkl ˈɛəɹɪə ˈnɛtwɜːk] (englisch wörtlich „drahtloses lokales Netzwerk“ – Wireless LAN, W-LAN, WLAN) bezeichnet ein lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard der IEEE-802.11-Familie gemeint ist. Für diese engere Bedeutung wird in manchen Ländern (z. B. USA, Spanien, Frankreich, Italien) weitläufig der Begriff Wi-Fi verwendet.
Im Gegensatz zum Wireless Personal Area Network (WPAN) haben WLANs größere Sendeleistungen und Reichweiten und bieten im Allgemeinen höhere Datenübertragungsraten. WLANs stellen Anpassungen der Schicht 1 und 2 des OSI-Referenzmodells dar, wohingegen in WPANs z. B. über eine im Netzwerkprotokoll vorgesehene Emulation der seriellen Schnittstelle und PPP bzw. SLIP eine Netzverbindung aufgebaut wird. Bei WLAN kommt heute meistens das Modulationsverfahren OFDM zum Einsatz.
Was ost ein WatchDog?
Der Begriff Watchdog (englisch; Wachhund) wird verallgemeinert für eine Komponente eines Systems verwendet, die die Funktion anderer Komponenten überwacht. Wird dabei eine mögliche Fehlfunktionen erkannt, so wird dies entweder gemäß Systemvereinbarung signalisiert oder geeignete Sprunganweisungen eingeleitet, die das anstehende Problem bereinigen. Das Signal oder die Sprunganweisungen dienen unmittel- oder mittelbar als Auslöser für andere kooperierende Systemkomponenten, die das Problem lösen sollen.